Solvency II offenbart Defizite in der Kundenkommunikation

Mit der Solvency II-Richtlinie beschloss die Europäische Union 2009 eines der wichtigsten Projekte im Bereich der Versicherungsaufsicht. Ziel ist eine einheitliche europäische Regelung, die den Schutz der Versicherten stärkt und einen gemeinsamen Wettbewerbsstandard im Versicherungssektor definiert. Zentrale Vorgaben betreffen die Kapital- und Eigenmittelanforderungen, die Bewertung von Vermögen und Verbindlichkeiten, aber auch Veröffentlichungs- und Berichtspflichten gegenüber der Öffentlichkeit. Derzeit befindet sich die Richtlinie in der Umsetzung. Geplanter Start ist der 1. Januar 2014.
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Ankündigung: Das Mobilisierungsmuster

Neue Studienreihe zur effizienten Unternehmenskommunikation auf Facebook.

Offiziellen Zahlen zu Folge verzeichnete Facebook im März 2012 mehr als 900 Millionen Mitglieder; 22 Millionen alleine in Deutschland. Etwa 526 Millionen Nutzer fütterten das Netzwerk täglich mit bis zu 300 Millionen Bildern, schufen Inhalte und pflegten 125 Milliarden Freundschaften. In dieser virtuellen Welt entscheiden „Likes“ und „Comments“ über Gunst und Missgunst der Community; mehr als 3 Milliarden Mal am Tag. Es ist nicht zu leugnen: Facebook hat die Art unserer Kommunikation verändert.
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Social Media: Mit der Pferdekutsche auf der Autobahn

Segen oder Fluch für die Banken? – kein Wandel ohne die dazugehörige Unternehmenskultur.

Das wachsende Imageproblem der Finanzbranche war bereits im Rahmen der S.W.I. FINANCE-Studie „Beliebtesten Bank 2012″ deutlich geworden. Hierbei hatten die getesteten Unternehmen große Schwächen beim Beschwerdemanagement bewiesen. Nur 12% der Kunden waren mit der Reaktion auf Ihre Beschwerde zufrieden. Oder anders ausgedrückt: 88% der Beschwerden hinterließen bei den Kunden einen negativen Eindruck. Wertschätzung? Fehlanzeige!
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Kulturwandel 2.0

„Es wird eines fundamentalen Kulturwandels bedürfen, um das Ansehen (der Deutschen Bank) als Eckpfeiler einer modernen Gesellschaft wiederherzustellen“, schrieb Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank, nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 1. August 2012. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Ein echter Wandel der Unternehmenskultur wird aber mehr erfordern. Mit diesem Problem steht die Deutsche Bank nicht alleine da. Die Branche als solches hat mit schweren Imageschäden zu kämpfen. „Das Aufkommen und die Folgen der Finanzkrise haben das Innere der Kreditinstitute freigelegt. Manche sahen zu ihrem Erstaunen Zockerbuden und Spekulationsökonomien“, kommentiert die Süddeutsche Zeitung. Ein Kulturwandel ist in der Tat überfällig.

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Wege aus der Imagekrise

“The point is, ladies and gentlemen, that greed, for lack of a better word, is good. Greed is right. Greed works”, pointiert Michael Douglas, als eiskalter Börsenspekulant Gordon Gekko im Hollywood-Klassiker Wallstreet. Tatsächlich fühlt man sich, angesichts der teils immensen Verfehlungen internationaler Spitzenbanker, an Oliver Stones zeitloses Meisterwerk erinnert: Gier ist gut. Gier funktioniert.

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