Retail Banking ist in!

Diesen Beitrag teilen

In der Krise besinnt sich die Finanzbranche auf Ihre Wurzeln. Ungeachtet der Verwerfungen auf den Kapitalmärkten ist das Privatkundengeschäft kaum zurückgegangen. Geldanlagen gelten erneut als sichere Quelle zur Refinanzierung, risikoreiche Investmentgeschäfte werden hingegen zunehmend kritisch betrachtet. Retail Banking ist in!

by Kurt F. Domnik pixelio.deDiese Renaissance des Privatkundengeschäfts bringt für die Branche aber neue Anforderungen mit sich. Die Kunden haben ihrerseits aus der Finanzkrise gelernt. Sie sind heute besser informiert, flexibler aber auch anspruchsvoller als noch vor fünf Jahren. Dies war bereits im Rahmen der Studie „Beliebteste Bank 2012“, die in Kooperation mit der Zeitschrift €uro entstand, deutlich geworden. Demnach unterhielten lediglich 20 Prozent der Befragten eine einzige Bankbeziehung. Das Gros der Befragten nutzte hingegen die Vorteile unterschiedlicher Institute.

Konkurrenz erhalten die klassischen Hausbanken vor allem durch Wettbewerber aus dem Internet. Direktbanken erzielen seit Jahren ausgezeichnete Ergebnisse in unterschiedlichsten Rankings. Nicht nur was die Qualität ihrer Produkte anbelangt, sie überzeugen vor allem durch eine hervorragende Kundenorientierung.

Das erneute Aufflammen der Finanzkrise weckt zudem Begehrlichkeiten im europäischen Ausland. Vor allem spanische und italienische Institute schielen auf den lukrativen deutschen Markt. Aber nicht nur angeschlagene Institute hoffen, so auf eine neue Quelle zur Refinanzierung. Das Ringen um deutsche Spareinlagen hat begonnen. Dem Verbraucherportal biallo.de zufolge befinden sich derzeit sechs europäische Anbieter auf der Liste der zehn zinsgünstigsten deutschen Tagesgeldkonten; und mit der Rabobank hat ein weiterer gewichtiger Mitbewerber eine Online-Tochter in Stellung gebracht. Auf dem deutschen Privatkundenmarkt dürfte es eng werden.

Ein Mittel um der Konkurrenz aus dem Ausland zu begegnen sehen die Experten von S.W.I. FINANCE in einem professionellen Customer-Experience-Management (CEM), egal ob in der Finanzberatung, der Kommunikation oder beim Beschwerdemanagement.

Lesen Sie mehr:
Studie für Euro am Sonntag: Wertpapier-Sparpläne für Kinder

In die Zukunft von Kindern investieren ist ein löblicher Gedanke. In Zeiten niedriger Zinsen und unsicherer Zukunftsprognosen jedoch kein leichtes Unterfangen. Sogenannte Wertpapier-Sparpläne wollen für Erleichterung sorgen. Doch welchem Anbieter kann man die Zukunft seines Kindes anvertrauen? Das SWI hat sich für Sie der Sache angenommen.

Studie für Handelsblatt: Mobilfunktarife 2020

Welche Verträge eignen sich am besten für Wenig-Nutzer und welche für Vieltelefonierer? Welche für Business-Kunden? Können Prepaid-Optionen mit den Bedingungen der typischen Zwei-Jahres-Verträge mithalten? Diesen und anderen Fragen ging das SWI in einer neuen Studie für das Handelsblatt auf die Spur.