Beste Ausbildung 2022 in Kooperation mit Handelsblatt

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Auszubildende zu finden gestaltet sich für die Unternehmen in Deutschland zunehmend schwer. Gründe dafür sind in der Entwicklung der Demographie und dem immer größer werdenden Anteil an Studierenden zu suchen. Viele Betriebe versuchen mit einem attraktiven Ausbildungsumfeld und zusätzlichen Leistungen die verbliebenen Bewerber an sich zu binden. Vor diesem Hintergrund hat SWI HR in Kooperation mit Handelsblatt eine Befragung der Unternehmen durchgeführt, um die „Beste Ausbildung 2022“ zu finden. Mehr als 2.800 Unternehmen beteiligten sich an der Studie.

Unternehmen bekamen im August und September die Gelegenheit, an der Studie teilzunehmen. Insgesamt wurden dazu über 35.000 Einladungen verschickt. Insgesamt wurde die Ausbildung in 250 Betrieben ausgezeichnet. Die vollständigen Ergebnisse sind in der Handelsblatt Ausgabe vom 17.11.2022 einsehbar. Zusätzlich stellt das Handelsblatt hier die Ergebnisse auch online inkl. Suchfunktion zur Verfügung.

Die größte Herausforderung: Fachkräftemangel

Zusätzlich gaben die Teilnehmer Auskunft über ihre Einschätzungen von aktuellen Entwicklungen in der Ausbildung. Der Fachkräftemangel bleibt der Hauptgrund, warum die befragten Unternehmen in die Ausbildung investieren. Von fast allen Teilnehmern wurde die Sicherung des Fachkräftenachwuchses als Auslöser angegeben. Unterschiede zwischen großen und kleinen Betrieben zeigten sich vor allem bei der Absicht, die Auszubildenden auch zu übernehmen. Je kleiner die Unternehmen, desto eher war dies eine Triebfeder. Für größere Unternehmen ist es durch die Bekanntheit anscheinend einfacher, Arbeitnehmer für sich zu gewinnen.

Eine starke Abnahme an Bewerbungen auf die Ausbildungsplätze beklagte fast zwei Drittel der Unternehmen. Besonders die kleinen Betriebe nahmen dies wahr. Entsprechend klagte ein Drittel der Unternehmen über grundsätzliche Schwierigkeiten, Auszubildende zu finden. Wieder waren die kleinen Ausbilder stärker betroffen als die größeren.

Uneinheitlich waren die Einschätzungen dazu, ob sich die Eignung der Auszubildenden in den letzten Jahren verschlechtert hat. Gut die Hälfte der Befragten stimmte dem zu. Dem widersprachen jedoch fast 20% der Teilnehmer.

Kaum Einfluss hatte Corona auf die Anzahl der angebotenen Ausbildungsplätze. Auch bei der Qualität der Ausbildung sah nur knapp ein Drittel einen negativen Einfluss durch die Pandemie.

Zuwanderung als Lösung?

Die Frage, ob Zugewanderte und Geflüchtete wichtig seien, um die Lücken an Auszubildenden zu schließen, bejahte ein Drittel. Jedoch plädierten über die Hälfte aller Teilnehmer dafür, den Zugang für diese Gruppen in die Ausbildung zu erleichtern. Die Unternehmen sehen darin offenbar einen Ansatzpunkt für die Gewinnung von Auszubildenden.

Dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ standen die meisten Teilnehmer unentschlossen gegenüber. Jeweils etwa ein Viertel bewertete es als hilfreich bzw. nicht hilfreich.

Haben sie Fragen oder weiterführendes Interesse?

Falls Sie weiteres Interesse an unserer Studie haben, kontaktieren Sie gerne den Studienleiter Johannes Higle per Mail (johannes.higle(at)swi-hr.com). Die Dokumentation der Branchenentwicklungen ist für eine Schutzgebühr in Höhe von 350 Euro (zzgl. Mwst.) erhältlich.

Haben Sie Fragen zu Teilnahmemöglichkeiten? Wir beantworten sie unter beste-bildung(at)swi-hr.com.

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